Warum dein DIY-Business unbedingt eine Marke werden muss, wenn du nicht bald wieder arbeitslos sein willst!

By Katharina Hock | Branding

Feb 11

Verstehst du nur Bahnhof, wenn du mal wieder etwas von Positionierung, Markenbildung und Alleinstellungsmerkmalen hörst und hast keine Ahnung, wie du das auf dein DIY-Business anwenden sollst? Fragst du dich vielleicht sogar: Kann ich das als 1-Frau-Unternehmen überhaupt?

Ich antworte dir ganz klar: NEIN, du kannst nicht. Du MUSST!

Zumindest wenn es dir um dein DIY-Business auch nur ansatzweise ernst ist, du nicht vorhast immer mehr in dein DIY-Business reinzustecken, als du wieder herausbekommst bis du dann in 1-2 Jahren endgültig alles wieder hinschmeißt, weil es für dich mehr Arbeit war als Vergnügen und es sich auf Dauer einfach nicht gelohnt hat.

Dieses Szenario kennen viele DIY-Ladies leider nur zu gut. Dir muss es aber nicht genauso gehen. Wenn du nämlich schlauer bist und dir gleich eine eigene Marke aufbaust, kannst du das auf jeden Fall verhindern.

Aber fangen wir dafür mal ganz vorne an…

Was heißt es überhaupt, zu einer Marke zu werden?

​Hier möchte ich direkt zu Beginn mit einem großen Missverständnis aufräumen. Eine Marke zu sein heißt nämlich nicht, ein großes Unternehmen zu sein.

Wie so oft im Leben kommt es auch bei Markenbildung nicht auf die Größe an. 😝

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Eine Marke zu sein, bedeutet stattdessen bei deinen KundInnen für etwas ganz bestimmtes bekannt zu sein und genau dafür auch in Erinnerung zu bleiben. Man sagt auch eine Marke ist das, was die Menschen erzählen, wenn sie über dein DIY-Business sprechen.

Hast du vielleicht selbst schonmal über jemandem aus deinem Bekanntenkreis gesagt: „Der ist eine echte Type/Marke“? Wahrscheinlich hast du das aus einem ganz bestimmten Grund gesagt, weil er einen besonderen Humor hat, einen ganz eigenen Charakter, vielleicht einen ausgefallenen Kleidungsstil, eine ungewöhnliche Fähigkeit usw. Er steht also für etwas. UND GENAU DAS IST ES!

Du siehst, du musst dein Handmade-Business also gar nicht in Windeseile in ungeahnte Höhen skalieren. Ganz im Gegenteil!

Um zu einer Marke zu werden musst du ein Merkmal für dich, dein Unternehmen oder für deine Produkte entwickeln, dass deine KundInnen als besonders empfinden, das bei ihnen in Erinnerung bleibt, woran du eindeutig zu erkennen bist und worüber die Menschen einfach gerne sprechen und es weitererzählen.

Aber warum muss ich eigentlich zu einer Marke werden?

Ich erzähle dir jetzt sicher nichts neues, aber das Angebot im Handmade-Bereich ist wirklich RIESIG.
Auf Handwerkermärkten reiht sich Stand an Stand und auch auf den einschlägigen DIY-Plattformen findet man Onlineshop um Onlineshop.

Und leider hat man beim Stöbern viel zu oft das Gefühl, alles irgendwie schonmal gesehen zu haben, Produkte ähneln sich oder sind z.T. sogar völlig austauschbar.

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Wenn du es also schaffen möchtest, in diesem Handmade-Dschungel nicht nur kurz gesehen, sondern auch wirklich wahrgenommen zu werden, schaffst du das auf Dauer nur, wenn du dich von dem Angebot deiner MitbewerberInnen abhebst.

Nur wenn du etwas Besonderes bietest, das man so nicht in jedem x-beliebigen anderen Laden auch findet, hast du eine realistische Chance, dass die Aufmerksamkeit der InteressentInnen wirklich bei dir hängen bleibt.

Es geht aber nicht nur einzig und alleine darum deine Sichtbarkeit zu erhöhen. Erst durch deine BESONDERHEIT lieferst du deinen KundInnen Gründe sich ausgerechnet für DEIN PRODUKT zu entscheiden.

Stell dir mal vor du gehst einkaufen und dir werden drei T-Shirts angeboten. Alle drei sehen genau gleich aus. Für welches entscheidest du dich? In diesem Fall kann es eigentlich nur eine Entscheidung nach dem Zufallsprinzip sein. Wenn die drei identischen T-Shirts allerdings unterschiedliche Preise haben, entscheiden sich viele für das günstigste; dasselbe Produkt für den besten Preis.

​​ACHTUNG!:
​​Wenn du deine handgemachten Produkte nicht zu einer Marke machst und mit Besonderheit überzeugst, ist ein günstiger Preis oft das einzige Entscheidungsmerkmal. Aber das solltest du wirklich unbedingt vermeiden!!

​Du willst deine Produkte ja nicht verschleudern müssen, sondern einen ordentlichen und angemessenen Preis dafür erhalten. Das geht aber nur, wenn du deinen KundInnen auch ein paar gute Gründe lieferst, warum sie DEIN Produkt kaufen sollten, anstelle der 18264 anderen, die sie in anderen Shops finden können.

Wie kann ich denn nun zu einer Marke werden?

Ich denke du hast jetzt schon verstanden, dass es auch als kleines DIY-Business darauf ankommt, eine Lücke zwischen deinen MitbewerberInnen zu finden und in dieser dann besonders zu glänzen.
Es kann einen kleinen Moment dauern, bis deine KundInnen deine (neue) Positionierung wirklich verinnerlicht haben, aber langfristig wird es sich auszahlen.

Folgende Schritte werden dir dabei helfen:

  • 1
    Verkleinere dein Sortiment und spezialisiere dich auf etwas ganz bestimmtes.
  • 2
    ​Werde darin wirklich richtig und gut und entwickle eine Besonderheit.
  • 3
    ​Passe deinen Gesamtauftritt optisch und inhaltlich genau auf deine Spezialisierung an.
  • 4
    Kommuniziere online wie offline immer ganz deutlich, was deine Spezialisierung ist und wie und warum deine Produkte sich von anderen unterscheiden.
  • 5
    ​Verwässere deine Besonderheit nicht! Sei konsequent und lehne in Zukunft Aufträge ab, die nicht mehr zu deiner Spezialisierung passen.
  • 6
    ​Liefere immer beste Qualität und überzeuge zu 100%.
  • 7
    ​Gehe auf die Wünsche deiner KundInnen ein, begeistere sie, und mache sie so zu StammkundInnen.

​​​​WILLST DU BEI DEINEN KUNDEN IN ERINNERUNG BLEIBEN?

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Fazit

Vielleicht hast du gedacht, dass es als DIY-Lady gar nicht möglich ist zu einer Marke zu werden. Aber im GEGENTEIL!

Insbesondere dann, wenn du nicht unendlich viel Zeit in die Kundengewinnung stecken kannst oder du ziemlich viel Geld für große Werbekampagnen einfach herumliegen hast, ist es wichtig, dass dein DIY-Business mit einer Besonderheit aus der Masse der Handmade-Shops abhebt und mit einer Besonderheit überzeugt.

Nur so wirst du wirklich langfristig und erfolgreich deine handgemachten Produkte verkaufen können.

Alles Liebe,

P.S. Hast du dich auch schon spezialisiert? Wie hat sich dein DIY-Business dadurch verändert?

P.P.S. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich natürlich sehr, wenn du ihn teilst. 😊

About the Author

Katha Hock ist DIE aufmerksame Unterstützerin für dich und dein DIY-Business. Sie kämpft als "The DIY Woman" dafür, dass Frauen mit ihrem kreativen Business ernst genommen und anerkannt werden; dass sie eine Aufgabe haben und Geld mit dem verdienen können, was ihnen wirklich Spaß macht.

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