9 Dinge, die du auf deiner eigenen DIY-Website unbedingt haben musst

By Katharina Hock | Organisation

Okt 07

​​​Was ​deine DIY-Website unbedingt haben muss und worauf du verzichten kannst!

The DIY Woman - Show

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Weil du eine schlaue DIY-Lady bist, hast du meinen Blogartikel über Websites schon gelesen und weißt inzwischen, wie wichtig ein eigener Internetauftritt für dich ist. Du willst jetzt aber auch noch wissen, was da wirklich drauf muss?

Alles klar, erkläre ich dir heute.

Ähm… wie jetzt?

Du hast meinen Artikel Warum du eine eigene DIY-Website brauchst (auch wenn du nur offline verkaufst noch nicht gelesen? 😱
Na dann aber los!

Website ist nicht gleich Website

Mit einem schönen Schaufenster ziehst du KundInnen an und erreichst, dass sie in deinen Laden kommen. Mit einem ungepflegten, lieblosen Schaufenster vergraulst du deine KundInnen im schlechtesten Fall.

Und genau so ist das auch mit deiner eigenen DIY-Website.

Die hast du ja auch nicht ohne Grund und wenn du dir schon die Arbeit machst, eine Website zu erstellen, dann soll sich das ja auch lohnen, oder?

Du möchtest online von so vielen Menschen wie möglich gefunden werden, du willst stetig neue KundInnen gewinnen und natürlich sollen deine bestehenden KundInnen nach Möglichkeit auch immer wieder kommen.

Dabei kann ein guter, passender Internetauftritt auf jeden Fall helfen.

Dafür musst du dich mit deiner Website aber gar nicht besonders verausgaben oder verkünsteln.

Wichtig ist erstmal nicht, wie groß, aufwändig oder „fancy“ deine Website ist. Wichtiger ist, dass die richtigen Menschen dort die richtigen Dinge über dich und dein DIY-Business finden.

Was die richtigen Dinge sind? Erfährst du jetzt…

1. Die richtige Domain und der richtige Hoster

Zugegeben, die Entscheidung für einen Hoster und deine Domain triffst du eigentlich noch bevor du deine Seite erstellen kannst. Es ist also nicht direkt Inhalt deines Webauftritts.

Weil beides aber trotzdem eine wichtige Rolle dafür spielt, wie gut du gefunden wirst und wie gut und stabil deine Website läuft, war es mir wichtig, es hier noch einmal zu erwähnen.

Deine Domain sollte leicht zu verstehen und auch gut einzutippen sein. Ich empfehle dir auf Umlaute wie Ä, Ö oder Ü, ß oder Sonderzeichen zu verzichten. Und natürlich sollte sie auch irgendwie zu deinem DIY-Business passen.

Außerdem ist es empfehlenswert, einen zuverlässigen Hoster zu haben, damit deine Seite einwandfrei funktioniert, nicht zu lange lädt und fehlerfrei aufgerufen werden kann.

Achte auch darauf, dass dein Hoster ein SSL-Zertifikat anbietet und nutze es dann auch.

​​MEINE PERSÖNLICHE EMPFEHLUNG:

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​Ich nutze ​One.com selbst schon seit vielen Jahren, bin absolut begeistert und kann sie dir ​deshalb von ganzem Herzen und uneingeschränkt für deine eigene Website empfehlen!

2. Dein DIY-Angebot

Ein völlig Fremder, der zum ersten Mal auf deine Website kommt, soll direkt auf den ersten Blick verstehen, was genau du anbietest und wofür deine DIY-Marke steht.

Das magische Zauberwort heißt hier: „auf den ersten Blick“. Also mache schon direkt auf deiner Startseite kurz und knapp deutlich, was du anbietest und was dein Kernprodukt ist.

Du kannst dann immer noch eine Unterseite erstellen, wenn du mehr Platz brauchst, du dein DIY-Business noch ausführlicher präsentieren willst oder deine handgemachten Produkte noch einer Erklärung bedürfen.

Wenn du das machst verzichte aber auf deiner Startseite trotzdem nicht auf eine kurze einprägsame Info über dein Angebot.

​WEITERLESEN: ​​​Übrigens… mache nicht den Fehler und versuche von allem etwas anzubieten, sondern fokussiere dich.
Weniger ist diesem Fall auf jeden Fall mehr.
>> Geheimtipp: Spezialisierung – Wie du trotz weniger Produkte viel mehr Umsatz machst
>> 9 Gründe, warum es sich lohnt, dein DIY-Business als Marke aufzubauen

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3. Deine Serviceinformationen

Neben deinem Angebot sind das so ziemlich die wichtigsten Infos, die auf deine eigene DIY-Website gehören. Das ist nämlich genau das, wonach Menschen häufig suchen. Selbst dann, wenn sie dich schon kennen.

Dazu gehört alles, was du so klassischerweise auch auf deine Visitenkarte schreiben würdest,

  • Deine Adresse: also die deines Ladens oder Verkaufsraums natürlich
  • Deine Öffnungszeiten: damit niemand völlig umsonst zu dir fahren muss und dann vor verschlossener Tür steht
  • Deine Kontaktdaten: z.B. eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse oder ein Kontaktformular. Bei einer Telefonnummer kann es übrigens auch sinnvoll sein anzugeben, zu welchen Zeiten du erreichbar bist.
  • Anfahrtsskizze: und evtl. eine kurze Wegbeschreibung oder wichtige Informationen zu deiner Örtlichkeit z.B. ob es vor deinem Laden Parkplätze gibt oder nicht.

Hier wählst du natürlich aus, was für dich und dein eigenes Handmade-Business Sinn macht. Wenn du deine handgemachten Produkte nur online verkaufst und man dich offline gar nicht besuchen kann, kannst du auf die Anfahrtsskizze verzichten, genauso wie die Öffnungszeiten.

4. Deine Verkaufsinformationen

Wenn du schon eine eigene DIY-Website hast, solltest du deinen (zukünftigen) KundInnen dort am besten auch verraten, wo und wie sie deine schönen handgemachten Produkte bei dir kaufen können.

Wo kann man deine DIY-Produkte kaufen? Kann ich auch Sonderwünsche bestellen? Wenn ja, wie muss ich dafür vorgehen? Muss ich für die Bestellung bestimmte Infos bereithalten? Wie geht es weiter, wenn ich bestellt habe?

Deine Preise müssen übrigens nicht unbedingt auf deiner Seite stehen, wenn du keinen Onlineshop hast.

5. FAQs

Gibt es Fragen, die dir deine KundInnen einfach immer wieder stellen?

Dann beantworte sie doch einfach einmal übersichtlich auf deiner Website. Deine KundInnen werden sich freuen, weil du alle ihre Fragen schon im Vorhinein beseitigst, ohne dass sie dich überhaupt darauf ansprechen müssen.

Und für dich ist das Ganze auch praktisch, weil du nicht jede Frage immer wieder aufs Neue und einzeln beantworten musst, sondern die wichtigen Details einfach für alle schon im Vorhinein klären kannst.

So sind deine KundInnen bestens vorbereitet, wenn sie wirklich bei dir bestellen oder kaufen möchten.

6. Aktuelles

Deine eigene DIY-Website ist eine großartige Möglichkeit, um aktuelle Informationen mit deinen KundInnen zu teilen.

Du kannst dort Neuigkeiten verkünden, zu Veranstaltungen einladen und auf Aktionen hinweisen.

Du kannst auf deiner Website aber auch schnell auf geänderte Öffnungszeiten hinweisen oder deine KundInnen informieren, wenn du im Urlaub bist.

7. Verweise auf Social Media

Wenn du neben deiner eigenen DIY-Website auch Social Media nutzt, solltest du natürlich auch auf deine Profile hinweisen.

Nur so wissen deine KundInnen, wo sie dir sonst noch folgen können oder wo sie mehr Informationen über dich und deine handgemachten Produkte finden.

Das ist besonders interessant, wenn du auf Social Media nochmal ganz andere Inhalte veröffentlichst, als auf deiner Website wie z.B. regelmäßig einen Blick hinter die Kulissen.

​​ACHTUNG!:
​​Auf Verkaufsplattformen wie Etsy, Kasuwa, productswithlove usw. solltest du nur hinweisen, wenn du keinen eigenen Onlineshop auf deiner Seite hast.

Für dich ist es in der Regel besser, wenn deine KundInnen direkt bei dir kaufen und nicht über eine der Plattformen. Deshalb solltest du sie auch nicht wegschicken, wenn du nicht musst.

Dein eigener Onlineshop (wenn du einen hast) sollte hier Vorrang haben.

8. Kundenmeinungen

Bewertungen und Kundenmeinungen werden immer wichtiger.
Vielleicht kennst du das von dir selbst, weil du auch so gerne Kundenmeinungen liest, wie ich. Ich mache das nämlich immer, wenn ich mich über etwas informiere und es Bewertungen gibt.​😊

Immer mehr Menschen wollen gerne erstmal wissen, was andere über deine DIY-Produkte sagen, bevor sie sich ein eigenes Bild machen. Deshalb solltest du zumindest mal darüber nachdenken, auch Kundenmeinungen auf deiner Website zu veröffentlichen.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie du das umsetzen kannst z.B. mit Sternchen zur Bewertung oder Kommentarfeldern für Kundenfeeback. Aber auch Emojis, Likes, Abstimmungen uvm.

Du kannst deine Website aber auch dafür nutzen, um Rückmeldungen die du auf anderen Wegen z.B. Social Media, per Brief oder direkt in deinem Laden bekommst, mit deiner Community zu teilen.

Denkbar wäre auch eine Rubrik für Kundenfotos einzurichten, in der Kunden ihre Fotos mit deinen Produkten einreichen können. Du siehst… wie immer kannst du kreativ werden und überlegen, was am allerbesten zu dir, deinem Thema und deinen Produkten passt.

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9. Schlüsselwörter und Suchphrasen

Dabei geht es um den großen Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Darüber gibt es ganze Bücher. Also reicht ein einzelner Absatz hier natürlich nicht aus, um das vollumfänglich zu erklären, aber ich möchte es trotzdem erwähnen, damit du dich weiter damit beschäftigen kannst, wenn du möchtest.

Die Kurzfassung: Du solltest bestimmte Schlagworte, die dein DIY-Business beschreiben und die vielleicht auch von Menschen bei Google gesucht werden, auch auf deiner Homepage verwenden.

Wenn du Perlenschmuck fertigst, auf deiner Website aber kein einziges Mal das Wort „Schmuck“ oder „Perle“ auftaucht, wird man deine Seite zu diesen Suchbegriffen vermutlich auch nicht angezeigt bekommen. Was natürlich schlecht wäre.

Also versuche auch wichtige Schlagwörter und Suchphrasen in deinen Websitetexten zu verwenden, mit denen du bei Google erscheinen möchtest.

T​IPP: ​​Ich bin in diesem Artikel ganz bewusst nicht darauf eingegangen, was du aus rechtlicher Sicht für deine Website benötigst. Informiere dich darüber bitte nochmal gesondert, bevor du dir eine Website erstellst.
Zum Beispiel hier in diesem Artikel von e-recht24.

Gleich vorneweg: Auch die rechtlichen Dinge sind keine Raketenwissenschaft und du musst keine Angst davor haben. Alles was rechtlich notwendig ist, kannst du auch selbst als DIY-Lady umsetzen.

​W​orauf du auf deiner DIY-Website verzichten solltest

Eigentlich brauche ich dazu gar nicht so viel sagen. Schau dir diesen Screenshot an. Damit ist eigentlich alles gesagt. 😅

Screenshot von: https://www.theworldsworstwebsiteever.com/

Was in den 90ern vielleicht mal cool war, ist es heute nicht mehr. Und was heute Standard ist, kann in ein paar Jahren veraltet sein. Also versuche einfach ein bisschen mit der Zeit zu gehen.

Verzichte auf Musik, Animationen, blinkende Grafiken und abgedrehte Farbkombinationen. Mische nicht zu viele verschiedene Schriftarten, Farben und Bilder durcheinander.

Dein Design und irgendwelche herumfliegenden Grafiken sollen deine BesucherInnen nicht vom eigentlichen Inhalt deiner Website ablenken.

Außerdem sollte deine DIY-Website einfach nicht so aussehen, als ob man sich dort jeden Moment einen Virus einfängt. Denn dann schließen die meisten BesucherInnen die Seite einfach wieder ungelesen.

Das soll ​wohl besser nicht passieren. Du möchtest doch erreichen, dass deine KundInnen möglichst lange auf deiner Seite bleiben, sich dort umschauen, ausführlich informieren und am besten auch etwas kaufen.

Dafür muss es dort aber auch ein bisschen „schön“ sein. Überlege dir einfach am besten mal selbst, auf welchen Seiten du selbst am liebsten unterwegs bist, wie sie gestaltet sind und was dir daran gefällt.

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Fazit: Deine KundInnen müssen alle relevanten Infos auf deiner DIY-Website finden

Du brauchst nicht zwingend eine umfassende Seite mit 273 Unterseiten sein. Eine einzelne Homepage kann ausreichen, wenn du die zentralen Informationen dort abgelegt hast.

Mein lieber Freund Finn Hillebrandt  hat in seiner ultimativen Website-Anleitung für Anfänger übrigens extrem gut erklärt, wann eine einfache Seite für dich reicht und wann für dich eine etwas komplexere Seite empfehlenswert ist.

Schau unbedingt mal rein! Finn zeigt dir nämlich nicht nur, welche Seite du brauchst, sondern auch Schritt-für-Schritt, wie du sie erstellst!
Achso… und wenn du dich noch mehr mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) beschäftigen willst, bist du bei Blogmojo auch genau richtig.

​Das Design deiner DIY-Website sollte Lust machen, länger zu bleiben und der Aufbau sollte so einfach und intuitiv sein, dass deine BesucherInnen schnell und mit wenigen Klicks wirklich sofort finden, was sie suchen.

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Übrigens: Wusstest du, dass die meisten UserInnen nur noch über Tablet und Smartphone auf deine Seite kommen?
So sieht das zum Beispiel gerade bei mir aus:

Teste also auch, ob deine Seite mobil gut funktioniert.

​AUFGABE: ​​​Erstelle jetzt eine Mindmap, welche Inhalte du auf deiner DIY-Website haben möchtest bzw. was deine KundInnen dort finden sollen.

Entscheide dabei ganz individuell, was genau für dich, dein DIY-Business und deine KundInnen am besten passt. ​

Hast du schon eine eigene Website? Wie umfangreich ist sie und welche Infos finden deine BesucherInnen dort? Verrate es mir gerne im Kommentar! ⬇️

​Alles Liebe,

​PS. Ich freue mich auf deinen Kommentar!

P.P.S. War das hilfreich für dich? Dann erzähle es gerne weiter!
Kennst du jemanden, der das auch wissen sollte? Dann teile diesen Artikel! 😊

About the Author

Katha Hock ist DIE aufmerksame Unterstützerin für dich und dein DIY-Business. Sie kämpft als "The DIY Woman" dafür, dass Frauen mit ihrem kreativen Business ernst genommen und anerkannt werden; dass sie eine Aufgabe haben und Geld mit dem verdienen können, was ihnen wirklich Spaß macht.

  • marco sagt:

    hallo,

    ich bin heute dazu gekommen diesen Artikel im Newsletter zu lesen. Dazu habe ich eine Ergänzung die ausführlich auf die Planung und die Kostenstruktur eingeht:

    https://netztaucher.com/was-kostet-eine-webseite.html

    Hoffe das hilft.

    Mit Grüssen aus Angermünde in
    der Uckermark, Marco.

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