10 Dinge, die erfolgreiche DIY-Ladies anders machen, als du!

By Katharina Hock | Branding

Feb 04

Warst du auch schonmal auf einem Markt und hast nichts verkauft, während es bei deinen StandnachbarInnen regelrecht gebrummt hat? Ist das nicht irgendwie ungerecht?
Hast du dich auch schonmal durch verschiedene Onlineshops geklickt und dich gefragt, warum es bei anderen einfach besser läuft als bei dir? Ist das nur Zufall? Haben die einfach nur Glück?

Nein, in der Regel steckt hinter ihrem Erfolg mehr als Schicksal. Klar kann man irgendwann auch mal Glück haben. Wäre ja auch schade, wenn nicht. 😉 Aber nur mit ein bisschen Glück kann kein Handmade-Business langfristig bestehen.

Man muss also wirklich aktiv etwas dafür tun, um mit dem eigenen Label richtig durchzustarten. Klingt nach Arbeit, ist aber eine super Nachricht. Denn das heißt, es gibt einige Dinge, die du tun kannst, damit sich auch deine Verkaufszahlen weiter nach oben bewegen.

1. Wähle einen geeigneten NAMEN!

Der Name deines DIY-Business ist wichtig, um gefunden zu werden aber auch, damit KundInnen über dich sprechen und dich weiterempfehlen können. Deshalb sollte er gut zu lesen und auch gut auszusprechen sein. Es wäre viel zu schade, wenn InteressentInnen dich nicht wiederfinden, weil sie deinen Namen irgendwie falsch verstanden haben.

Damit man gut über dich und deine Produkte sprechen kann, ist es natürlich auch hilfreich, wenn dein Name nicht zu lang ist oder wenn es alternativ zu deinem Namen eine schöne Abkürzung gibt.

Und abgesehen davon sollte der Name deines DIY-Business auch eine gewisse Professionalität mitbringen. Damit meine ich jetzt nicht steif oder abgehoben. Ganz und gar nicht. Aber „EngelchenNähfee63“ ist vielleicht doch ein bisschen zu low-level. Ich glaube, du weißt, was ich meine. 🙃

T​IPP: Du kannst den Namen deines DIY-Business auch durch einen Slogan ergänzen wie z.B. bei "The DIY Woman – der einfachste Weg zu deinem DIY-Business." 😀

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2. SPEZIALISIERE dich auf etwas!

Und bevor du jetzt sagst: „Ich bin doch spezialisiert, ich nähe.“ Muss ich dir sagen; sich zu spezialisieren bedeutet nicht, sich einfach nur für eine bestimmte DIY-Technik zu entscheiden. Da gehört doch noch etwas mehr dazu.

Frage dich einfach mal: Wofür möchte ich mit meinem DIY-Business stehen? Wofür möchte ich mit meinen handgemachten Produkten bekannt sein? Was sollen andere über dich sagen?
„Das ist doch die, mit den ganz besonderen_______________!“

Und falls du jetzt Angst hast durch eine Spezialisierung KundInnen zu verlieren, dann schau dich ruhig mal ein bisschen in der Handmade-Landschaft um. Wirklich erfolgreiche DIY-Ladies machen nicht alles gleichzeitig, sondern nur wenige Dinge, aber sind darin wirklich gut. Und genau dahin, möchtest du auch.

3. Hebe deine BESONDERHEIT hervor!

Wenn du mit deinem DIY-Business wirklich erfolgreich sein möchtest, dann musst du deinen KundInnen mit deinen handgemachten Produkten etwas ganz Besonderes bieten und dich auch eindeutig von deinen Mitbewerberinnen unterscheiden.

Verstehe mich jetzt nicht falsch. Du musst natürlich nicht das Rad neu erfinden. Wenn du Kleidung nähst macht es keinen Sinn auf einmal Hosen mit drei Beinen anzufertigen, nur weil das außer dir noch niemand macht. Merkst du, oder? ​😜

Aber trotzdem solltest du dir die Frage stellen inwiefern sich deine Produkte oder dein Business insgesamt von dem deiner MitbewerberInnen unterscheidet. Was ist bei dir anders? Was gibt es bei dir, was es sonst nicht überall gibt?

Sind es deine besonderen Produkte, ist es spezielles Material, ist deine Unternehmensgeschichte oder die Geschichte hinter deinen Produkten außergewöhnlich, ist das Shoppingerlebnis bei dir ein anderes, unterscheidet sich dein Kundenservice ganz maßgeblich von anderen… Eine Besonderheit kann man auf ganz vielen verschiedenen Ebenen finden.

​​ACHTUNG!:
Gute Qualität ist eine ​​VORAUSSETZUNG und keine Besonderheit!

4. Sei eine MARKE!

Wenn du dich auf etwas spezialisiert hast und in der Lage bist, deinen KundInnen deine Besonderheit klar und deutlich rüber zu bringen, dann hast du schon zwei sehr wichtige Dinge geschafft.

Jetzt kannst du nämlich auch das „Große Ganze“ genau darauf ausrichten und dein DIY-Business zu einer Marke machen. Zeige deine Spezialisierung und deine Besonderheit nun in deinem gesamten Auftritt: im persönlichen Kontakt, in deinem Laden, beim Aufbau deines Marktstandes, auf Social Media und richte auch dein Corporate Design dementsprechend aus.

Wähle dein Logo, dein Slogan, dein Design, deine Unternehmensfarben und alles Weitere ab sofort immer passend zu deiner Besonderheit aus. So kannst du das wofür du stehen möchtest, noch stärker unterstützen und besser sichtbar machen.

5. Wisse, wer deine KUNDINNEN sind!

Nur wenn du auch weißt, an wen du deine Produkte verkaufst/verkaufen möchtest, kannst du dein Angebot auch so ausrichten, dass du genau diese Menschen erreichst.

Nimm dir also wirklich mal die Zeit zu überlegen, an wen du deine handgemachten Produkte gerne verkaufen möchtest. Für wen oder mit wem möchtest du in Zukunft am liebsten zusammenarbeiten?

Und wenn du das weißt, solltest du natürlich auch abgleichen, ob du mit deinem Angebot auch wirklich diese Art von KundInnen erreichst, oder ob du vielleicht Anpassungen an deinen Produkten, deiner Werbung, deinem Internetauftritt usw. vornehmen musst, um mehr deiner Lieblingskunden anzuziehen.

​WEITERLESEN: ​Wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann schau dir auch meinen Artikel "5 gute Gründe, warum du ALLES über deine KundInnen wissen musst" an und lerne, welche große Bedeutung, ​sie ​WIRKLICH für dein DIY-Business haben. Oder melde dich direkt zu meiner "Lieblingskunden-Challenge" an!

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6. Sprich mit deinen KundInnen und baue eine COMMUNITY auf!

Zu wissen, wer deine KundInnen sind ist schonmal wirklich sehr viel Wert. Wenn du die Möglichkeit dazu hast ermutige ich dich aber unbedingt auch mit deinen KundInnen in Kontakt zu kommen.

In einem Geschäft oder auf einem Markt ist das etwas einfacher, weil du wirklich direkt und persönlich mit ihnen sprechen kannst. Aber auch online gibt es viele Möglichkeiten über E-Mails oder Social-Media mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.

Du solltest das vor allem nutzen, um sehr genau zuzuhören. Was mögen sie? Was interessiert sie? Was schätzen sie an deinen Produkten? Haben sie Verbesserungsvorschläge oder Wünsche?

Nutze diese Gespräche auch, um dir einen Kundenstamm aufzubauen, der immer wieder gerne bei dir kauft. Wenn dein Bäcker dich mit Namen begrüßt und sagt: „Dasselbe wie immer am Sonntag?“ dann fühlt sich das ja auch irgendwie toll an. Klappt aber nur, wenn du versuchst deine KundInnen kennenzulernen.

7. Nimm Feedback und KUNDENWÜNSCHE ernst!

Ich empfehle dir außerdem Kundenfeedback sehr ernst zu nehmen. Damit meine ich jetzt explizit nicht nur Kritik. Auch positives Feedback kannst du nutzen, um herauszufinden, worauf du dich noch stärker konzentrieren kannst oder wovon du vielleicht noch mehr anbieten möchtest.

Aber auch wenn mal eine negative Rückmeldung kommt, ist das eigentlich ein Schatz. Ich weiß, das ist erstmal leicht gesagt. In dem Moment ist man schließlich schon erstmal verletzt. Ich weiß, ich kenne das!

Aber wenn der erste Moment vorbei ist, solltest du dir möglichst objektiv überlegen, was an der Kritik gerechtfertigt ist und wie du es in Zukunft verhindern kannst, dass derselbe Punkt noch einmal bemängelt wird.

Dasselbe gilt natürlich auch für Wünsche, die deine KundInnen äußern. Du kannst sicher nicht immer sofort alles umsetzen, was andere gerne hätten. Sollst du auch gar nicht. Aber wenn gute Anregungen dabei sind, die sich vielleicht auch andere InteressentInnen wünschen würden, dann ist es durchaus eine Überlegung wert, sie auch umzusetzen.

​8. Denke daran: WENIGER ist mehr!

Übernimm dich nicht! Du brauchst keine 1731 verschiedenen Produkte in deinem Shop, um deinen KundInnen ein gutes Angebot zu machen. Vor allem, welcher Mensch kauft denn das alles bitte?

Viel besser für dich und auch für deine KäuferInnen ist ein kleines Angebot, dass dafür aber wirklich ganz genau zu den Wünschen deiner KundInnen passt. So sind sie nicht überfordert von einem viel zu großen Angebot und du weißt sicher, dass deine wenigen Produkte auf jeden Fall gekauft werden.

Um trotzdem immer wieder etwas Abwechslung zu haben, kannst du dir z.B. einen Rhythmus überlegen, indem du neue Produkte einführst z.B. Eine neue Kollektion pro Jahr, eine neue Anleitung pro Monat usw.

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9. Kenne deine VERKAUFSARGUMENTE!

Natürlich solltest du selbst ganz genau wissen, warum deine Produkte gut sind, was sie auszeichnet, was sie von anderen unterscheidet und was deine KundInnen davon haben, wenn sie dein Produkt letztendlich kaufen. Und ACHTUNG, du solltest es nicht nur wissen, du solltest es auch erklären können.😅

Bitte mache nicht den Fehler und setze voraus, dass InteressentInnen schon selbst erkennen, was an deinem Angebot so toll ist. Damit machst du es ihnen (und am Ende ja irgendwie auch dir selbst) nur unnötig schwer.

Stattdessen solltest du entweder in den Verkaufstexten deines Onlineshops oder im persönlichen Gespräch gut schildern oder vielleicht sogar zeigen können, warum dein Produkt einfach eine super Sache ist.

T​IPP: Hier kann man echt viel von Teleshopping-Sendern lernen. Kennst du das, wenn du dort mal hängen bleibst, erstmal denkst „Hä, was soll das denn sein?“ und nachdem die ModeratorInnen das Produkt vorgestellt haben du das Gefühl hast: „Das muss ich unbedingt haben!“ Sie beherrschen es eben sehr gut, ihre Produkte vorzustellen. 😝

10. Erzähle immer und ÜBERALL von deinem DIY-Business!

Damit meine ich jetzt nicht, dass du an der Bushaltestelle oder in der Supermarktschlange ab sofort wildfremden Menschen Visitenkarten zustecken und das Ohr mit deinem DIY-Business abkauen sollst.

Aber es gibt ja immer wieder mal Gesprächssituationen in denen die Frage „Und was machst du so?“ irgendwann ganz unweigerlich auch auftaucht. Dann ist es gut, wenn du kurz und knackig sagen kannst, wer du bist, was du mit deinem Handmade-Business machst und was du anbietest.

Es geht dabei auch gar nicht darum, gleich ein Verkaufsgespräch daraus zu machen. Umso mehr Leute wissen, was du machst, umso mehr Leute können dich aber ggf. mal ansprechen, wenn sie doch etwas Bestimmtes suchen oder dich an andere weiterempfehlen, auch dann wenn sie dein Angebot selbst erstmal gar nicht nutzen wollen.

Also am besten ist es, du formulierst dir einen kleinen Pitch, den du bei der nächsten Gelegenheit gleich mal ausprobieren kannst.

​Fazit

Wenn du möchtest, dass dein DIY-Business wirklich dauerhaft erfolgreich wird, solltest du nicht alles nur dem Zufall überlassen, sondern dir auch die Zeit nehmen, dir ein paar Dinge ganz strategisch zu überlegen.

Du solltest dein Handmade-Business zu einer Marke aufbauen, mit allem was dazu gehört. Name, Business-Besonderheit, Unterscheidungsmerkmal, Logo, Sprache, Design…
Alles sollte gut aufeinander abgestimmt sein und zusammen ein großes Ganzes ergeben, dass dein Business wirklich gut repräsentiert.

Deine KundInnen sind deine wichtigste Ressource, also behandle sie auch so. Schenke ihnen die nötige Aufmerksamkeit, nimm alle Rückmeldungen ernst, versuche BestandskundInnen zu halten und versuche mit deinem Kundenstamm in Kontakt zu bleiben. Nur zufriedene KundInnen sind gute KundInnen.

Auch die richtige Kommunikation ist für dein DIY-Business unerlässlich. Nimm dir also ausreichend Zeit, um deine Produktbeschreibungen oder Werbeanzeigen zu formulieren und übe auch die Kurzvorstellung deines Business – deinen Pitch –  immer wieder ein, damit du ihn im richtigen Moment gut rüberbringen kannst.

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Wenn du diese 10 Ratschläge befolgst, wirst du ganz sicher merken, dass es auch für dich einfacher wird deine handgemachten Produkte selbstbewusst zu verkaufen!

Alles Liebe,

P.S. Kennst du ein DIY-Business, das schon richtig erfolgreich ist? Ich bin immer auf der Suche nach Beispielen und Erfolgsstories.

 P.P.S. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich natürlich sehr, wenn du ihn teilst. 😊

About the Author

Katha Hock ist DIE aufmerksame Unterstützerin für dich und dein DIY-Business. Sie kämpft als "The DIY Woman" dafür, dass Frauen mit ihrem kreativen Business ernst genommen und anerkannt werden; dass sie eine Aufgabe haben und Geld mit dem verdienen können, was ihnen wirklich Spaß macht.

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