Wie du souverän die Preise für deine handgemachten Produkte kalkulierst

By Katharina Hock | Produkte

Aug 10
Wie du souverän die Preise für deine handgemachten Produkte kalkulierst

 

Kann ich mir den Preis nicht einfach ausdenken? Ja kannst du schon, aber was, wenn du dir einen Preis ausdenkst, der dir deine Kosten nicht deckt? Oder ein Kunde über den Preis diskutieren will und du selbst gar nicht weißt, wie du auf deinen Preis gekommen bist?

Deshalb empfehle ich dir die Preise für deine handgemachten Produkte zumindest einmal richtig zu kalkulieren. Wie du danach damit umgehst, bleibt dann immer noch dir überlassen.

Mit meinen Tipps und meiner kostenlosen Excel-Tabelle zum Ausfüllen ist die Preiskalkulation für handgemachte Produkte aber ganz einfach.

 

Was gehört alles in die Preiskalkulation für handgemachte Produkte?

Materialkosten

Materialkosten sind eigentlich klar. Das ist auch das, was den meisten als erstes einfällt. Denke daran hier wirklich ALLES Material zu berechnen, das du verwendest.

Also zum Beispiel auch den letzten Faden zum Vernähen, den einen Druckknopf, der Klecks Textilkleber, den du verwendest, dein einzelnes Textilkennzeichnungsetikett usw. Denn wenn du viele Produkte verkaufst, summiert sich das mit der Zeit. Also vergiss die scheinbaren „Kleinigkeiten“ nicht.

Außerdem ist es wichtig, dass du auch die Kosten für z.B. Verschnitt oder Reste miteinkalkulierst. Das gehört zur Produktion dazu und muss deshalb auch in deine Berechnungen einfließen. Genauso wie auch die Versandkosten, die du selbst für die Bestellung deines Materials bezahlt hast.

Du wirst aber am Ende deiner Berechnungen sehen, dass die Materialkosten gar nicht den Großteil des Endpreises ausmachen. Denn der setzt sich aus vielen weiteren Faktoren zusammen.

 

Verpackungskosten

Zu den Verpackungskosten zählt all das, was du zum Verpacken deiner Produkte brauchst. Das kann eine Verpackung zum Versand und Füllmaterial sein. Aber auch wenn du auf Märkten oder in einem Laden verkaufst, verpackst du deine Produkte z.B. ein einer Tüte, einem Geschenkkarton oder ähnlichem.

Auch hier gilt: Kleinigkeiten nicht vergessen. Auch ein Blatt Papier für die ausgedruckte Rechnung, Tesafilm oder Packband, ein Briefumschlag, eine Papiertüte usw. kosten Geld. Also beziehe sie in deine Preiskalkulation mit ein.

 

Werbekosten

Deine Produkte verkaufen sich in der Regel nicht gänzlich von alleine. Deshalb machst du auf den verschiedensten Kanälen Werbung und schaltest z.B. ein Mal im Monat eine Werbeanzeige in der lokalen Presse oder online bei Dawanda.

Außerdem hast du dir Visitenkarten und Flyer drucken lassen, die du bei den entsprechenden Gelegenheiten verteilst und austauschst. Und jede/r deiner KundInnen erhält ein kleines persönliches Werbegeschenk zu seinem/ihrem Einkauf dazu.

Auch diese Ausgaben solltest du anteilig in deine Preiskalkulation mitaufnehmen. Wenn du z.B. jeden Monat 10,00€ für Werbung ausgibst und jeden Monat ca. 10 Produkte verkaufst, kannst du 1€ an Werbekosten in deinen Produktpreis miteinrechnen.

 

Arbeitsmittel

Leider vergessen immer noch viele, auch die Kosten für ihre Arbeitsmittel miteinzupreisen. Je nachdem, welche kreativen Produkte du herstellst und auf welchem Weg du sie verkaufst, kann das ganz unterschiedlich sein.

Dazu gehören natürlich alle Maschinen, Geräte und Utensilien, die du zur Herstellung deiner Produkte brauchst (Häkeln, Stricken, Nähen, Zeichnen, Schmuckdesign usw.)

Alles rund um deinen PC, Drucker, Papier, Laminiergerät, Digitalkamera, Fotobox, Stativ usw.

Alles, was du für die Produktpräsentation brauchst wie z.B. Tische, Ständer, Anziehpuppen, Aufsteller, Schmuckboxen, Lampen, Körbe usw. und Regale und Aufbewahrungsboxen für die Lagerhaltung.

Hier ist es etwas schwieriger die Kosten anteilig auf deine Produkte umzulegen. Insbesondere dann, wenn du nicht hauptberuflich selbständig bist und du Teile deiner Arbeitsmittel wie z.B. deinen PC oder deine Digitalkamera eigentlich vor allem privat nutzt.

Wichtig ist aber, dass du dir bewusst bist, dass auch das Kosten sind, die gedeckt werden müssen. Wie genau und zu welchem Prozentsatz du sie auf deine Kunden umlegen möchtest, bleibt dir selbst überlassen.

 

Nebenkosten

Neben all den oben genannten Kosten kommen auch noch diverse Nebenkosten auf dich dazu.

Dazu gehört z.B. die Miete für dein Atelier und die entsprechenden Nebenkosten, anteilige Internet- und Telefonkosten, Kontoführungsgebühr für dein Geschäftskonto, Versicherungen wie z.B. Betriebshaftpflicht, Verpackungslizenz, ggf. Gewerbesteuer, Beiträge für die IHK oder HWK.

Darunter fallen auch Kosten für deinen eigenen Webserver, genauso wie z.B. Shop- und Einstellungsgebühren bei Dawanda, Etsy, Ebay, Amazon usw. Genauso Paypalgebühren oder Gebühren für andere Zahlungsarten, die du anbietest, wie z.B. iZettle.

Wenn du eine eigene Homepage hast, hast du auch Kosten für deinen Webserver deine Domaingebühr und evtl. kostenpflichtige Plugins. (Falls du noch auf der Suche nach einem Hoster bist, empfehle ich dir One. ich bin dort schon seit mehreren Jahren sehr zufrieden und würde nie mehr woanders hingehen. Wenn du dich über meinen Link anmeldest, bekommst du sogar einen Bonus von 8€ geschenkt.)

Das Gegenstück zu den Kosten für Onlineshops sind übrigens die Anmelde- und Standgebühren auf Märkten und Messen.

Weitere Nebenkosten sind deine Fahrtkosten z.B. zu den Märkten, für die du extra anreist, zum Materialkauf, oder deine regelmäßigen Fahrten zur Post, um deine Produkte zu versenden. Ich empfehle dir auch die Versandkosten für deine Produkte bereits in den Produktpreis mit einzurechnen und deine Produkte dann versandkostenfrei anzubieten.

Dann hast du keinen Hickhack mehr, weil du bei der Bestellung von mehreren Produkten einstellen musst, dass nur einmal Versand berechnet wird und eine psychologische Wirkung auf deine Kunden hat es auch, wenn sie für Versand nicht extra bezahlen müssen. Das fühlt sich an, wie ein kleines Geschenk 😊

Und ich persönlich empfinde es als weiteren Vorteil, wenn deine KundInnen immer und überall dasselbe bezahlen, egal ob sie auf einem Markt, bei dir im Atelier oder in deinem Onlineshop einkaufen.

 

Arbeitszeit

Der Mindestlohn in Deutschland liegt bei 8,84€, also solltest du das auch MINDESTENS für deine Arbeitszeit berechnen. Aber die Frage ist natürlich, willst du wirklich nur für den Mindestlohn arbeiten?

Ich würde sagen du solltest deinen Stundenlohn MINDESTENS mit 10-15 Euro ansetzen, aber nach oben hin ist natürlich alles offen. Denn nur weil dir deine Arbeit Spaß macht heißt das nicht, dass sie deshalb nicht entlohnt werden darf!! Wo kämen wir denn hin, wenn wir in Zukunft nur noch die bezahlen, die ihre Arbeit wirklich hassen?

Die Stundenanzahl solltest du selbstverständlich realistisch angeben. Wenn du zwischendrin gerne mal für ein Stündchen spazieren gehst, ist das vollkommen in Ordnung, sollte dann aber nicht in deine Arbeitszeit mit einfließen. Aber das ist ja wohl klar 😊

Wenn du dir unsicher über deine Arbeitszeit bist, stelle eins deiner Produkte am Stück ohne Unterbrechung her und schaue, wieviel Zeit du dafür brauchst. Dann kennst du deine Arbeitszeit und darfst in Zukunft wieder nebenbei telefonieren, Wäsche waschen, deine Kinder aus dem Kindergarten abholen oder sonst was machen.

Aber ACHTUNG: Deine Arbeitszeit umfasst nicht nur die reine Produktionszeit. Du machst ja noch viel mehr, um deine handgemachten Produkte zu verkaufen.

Es ist auch Arbeitszeit deine Produkte zu fotografieren, Produktbeschreibungen zu schreiben, sie in deinen Onlineshop einzupflegen, Kundenanfragen zu beantworten, Lieferanten zu kontaktieren, Recherche zu betreiben, neue Produkte zu entwickeln, Werbung zu schalten, Produkte zu versenden und Rücksendungen abzuwickeln, Bücher zu führen usw.

Auch der Besuch von Weiterbildungsmaßnahmen und Networking mit KollegInnen und potentiellen KundInnen kann Arbeitszeit sein.

Statt deinen Stundenlohn zu reduzieren, versuche lieber deine Prozesse zu verbessern, sodass du z.B. ähnliche Arbeiten gleich hintereinander erledigst und dadurch etwas Zeit einsparst.

 

Risiko-Aufschlag

Nachdem du alle realen Kosten zusammengetragen hast ist es wichtig auch einen Risikoaufschlag in deine Preiskalkulation für deine handgemachten Produkte mit aufzunehmen.

Dieser Aufschlag sollte mindestens bei 15% liegen. Du kannst ihn aber selstverständlich auch höher wählen.

Wie der Name schon sagt, soll dieser Aufschlag die Risiken abdecken, die du bei dem Verkauf deiner DIY-Produkte hast. Zu diesen Risiken gehören z.B. Extrakosten durch Reklamationen und Rücksendungen deiner KundInnen, verlorene Lieferungen, die du ersetzen musst, Materialfehler und was alles sonst noch so passieren kann.

 

Gewinn

Natürlich möchtest du mit deinen DIY-Produkten auch etwas Gewinn machen. Wieviel genau hängt davon ab, wieviel du an deinen Produkten noch verdienen möchtest. Das kann sich auch von Produkt zu Produkt unterscheiden.

Du kannst also mit einem Produkt nur 15% Gewinn machen, mit einem anderen aber 80%. Ich würde generell mindestens mit einem Aufschlag von 20% rechnen. Auch hier gilt: selbstverständlich kannst du deinen Gewinn höher ansetzen.

Du kannst deinen Produktpreis aber z.B. auch mal 2 oder mal 3 nehmen, um einen Gewinn von 100%-200% zu erhalten. Du siehst, du hast hier viel Spielraum, den du auch ausnutzen kannst.

Hol dir gleich meine Tabelle zum Ausfüllen und mache deine erste Preiskalkulation für eins deiner handgemachten Produkte.

 

Wie ist das mit der Mehrwertsteuer?

Nimmst du die Kleinunternehmerregelung in Anspruch? Dann darfst du die Mehrwertsteuer auf deiner Rechnung nicht ausweisen und auch nicht einnehmen.

Wenn du aber Umsatzsteuerpflichtig bist, musst du nun auf deinen Gesamtverkaufspreis noch die Mehrwertsteuer aufschlagen. Diese nimmst du zwar ein, führst sie aber auch wieder an das Finanzamt ab.

Wenn du nach Kleinunternehmerregelung abrechnest, hast du gegenüber den umsatzsteuerpflichtigen UnternehmerInnen den kleinen Vorteil, dass dein Gesamtpreis etwas niedriger sein wird, als der mit Mehrwertsteuer ausgewiesene Preis.

Allerdings heißt das auch, dass du deine Preise erhöhen musst, sobald du umsatzsteuerpflichtig werden solltest. Das könnte deine Kunden eventuell überraschen. Wenn du weißt, dass du irgendwann umsatzsteuerpflichtig wirst, kannst du dir deshalb überlegen, ob du von Anfang an deine Preise etwas höher ansetzt, damit die folgende Preiserhöhung deine Bestandskunden nicht verprellt.

 

Mischkalkulation oder jedes Produkt individuell bepreisen?

Wenn du mehrere Produkte verkaufst, fragst du dich jetzt vielleicht, ob du jedes Produkt individuell bepreisen sollst, weil sich die Produkte in dem verwendeten Material und der Arbeitszeit unterscheiden.

Wenn es sich um völlig verschiedene DIY-Produkte handelt wie z.B. eine genähte Babydecke und ein genähtes Herren T-Shirt ist das auf jeden Fall sinnvoll. Wenn die DIY-Produkte aber vom Prinzip her identisch sind und sich nur in Kleinigkeiten unterscheiden, muss das nicht sein.

Dann kannst du einmal eine ausführliche Kalkulation durchführen und zukünftig alle ähnlichen Produkte zu demselben Preis verkaufen, auch wenn die Materialkosten etwas variieren.

So kosten z.B. alle genähten Babydecken bei dir dasselbe egal, ob du den gelben oder den grüngemusterten Stoff verwendet hast und unabhängig davon ob du noch ein paar Druckknöpfe mit angenäht hast oder nicht.

Das ist für dich einfacher zu handhaben und auch für deine Kunden schneller zu verstehen und übersichtlicher. Bei individuellen Anfragen und Sonderwünschen kannst du trotzdem jederzeit ein individuelles Angebot erstellen.

 

Konkurriere nicht über den Preis

Je nachdem welche Produkte du herstellst kann es sein, dass du einen Verkaufspreis errechnet hast, der dir sehr hoch erscheint. Das würde mich ehrlich gesagt auch gar nicht überraschen und das hat auch seine Richtigkeit.

Wir kennen in der Regel nur die Preise aus großen Handelsketten, mit denen kannst du dein DIY-Business aber nicht vergleichen.

Du KANNST gar nicht mit billigen Produkten in einem anderen Herstellungsprozess und anderen Produktionsländern konkurrieren. Gleich vorweg: Selbstgemachtes kostet deshalb mehr als industrielle Waren, weil hier Maßstäbe angesetzt werden müssen, die nichts mit den herkömmlichen, extrem günstigen Herstellungsprozessen von Massenprodukten zu tun haben.

Du kannst z.T. nicht im Großhandel einkaufen und musst deshalb dein Material zu Endkundenpreisen einkaufen. Du produzierst nicht in kürzester Zeit mit hocheffizienten Maschinen, sondern du produzierst Kleinserien mit viel Liebe zum Detail, besserst Fehler aus, berücksichtigst individuelle Wünsche usw. Mach dir das bewusst!

Du musst dich und deine Arbeit selbst wertschätzen und dich nicht unter Wert verkaufen. Erst wenn du das selbst tust kannst du Kunden finden, die deine Arbeit ebenfalls wertschätzen und bereit sind einen angemessen Preis dafür zu zahlen.

Außerdem haben wir alle innerhalb der DIY-Community auch eine Verantwortung dafür, den Kunden bewusst zu machen, dass echte Handarbeit einen Wert hat. Den Verkaufspreis einfach zu reduzieren aus Angst nicht genügend Kunden zu bekommen, sollte also eigentlich keine Option sein.

 

Kann ich meine Kosten trotzdem irgendwie reduzieren?

Das kannst du natürlich versuchen indem du z.B. größere Mengen an Material kaufst, vielleicht sogar im Großhandel zu Großhandelspreisen oder bei speziellen Sonderangeboten.

ABER: Kaufe dein Material nicht nur, weil es gerade im Sonderangebot ist. Es sollte dir gefallen, es sollte eine gute Qualität haben und natürlich auch den Wünschen deiner KundInnen entsprechen, damit du es am Ende überhaupt verkaufen kannst.

Wenn es deine KundInnen nicht wollen, verdienst du nämlich GAR NICHTS daran, auch wenn du das Material zu einem fantastischen Preis eingekauft hast.

Der Spruch „Den Gewinn macht man beim Einkauf“ gilt meiner Meinung nach deshalb nur bedingt. Wenn du gute Qualität zu günstigen Preisen kaufen kannst, dann ist das toll. Aber kaufe bitte keinen Schrott, nur weil er billig ist.

Das wofür die Menschen bezahlen ist nicht das Material sondern vor allem die Idee, deine Hingabe, deine Liebe zum Detail, deine Kreativität, dein Können, dein Geschick und natürlich deine Arbeitskraft und Zeit.

 

Eine kleine Anekdote: Mein eigener erster Shitstorm

Um dir die Angst zu nehmen möchte ich dir gerne noch einen kleinen Teil meiner eigenen Geschichte erzählen. Der erste waschechte Shitstorm, den ich vor ein paar Jahren selbst erlebte, entzündete sich nämlich auch an meinem Produktpreis.

Ich habe völlig unbedarft in einer der vielen online Handarbeitsgruppen ein paar Fotos meiner neuesten Mützen geteilt, um mir einfach mal Feedback einzuholen. Mich hat damals interessiert, wie andere kreative meine Mützen finden. Außerdem war ich in dem Moment einfach mega stolz 😊

Alle waren ziemlich begeistert und ich habe viel positives Feedback bekommen. Wahrscheinlich lag das auch daran, dass meine liebe Freundin Jenny einfach tolle Fotos schießen kann. Jedenfalls häuften sich in den Kommentaren immer wieder die Frage, ob man meine Mützen auch irgendwo kaufen kann.

Das war zwar gar nicht meine Intention für den Ursprungspost, aber da ich immer wieder danach gefragt wurde, habe ich irgendwann nur einen kurzen Hinweis mit dem Link zu meinem damaligen Dawanda-Shop gepostet. DAS WAR DER ANFANG VOM ENDE!

Aus Begeisterung wurden Hasskommentare und ich erhielt Anfeindungen wegen meines Produktpreises. Und ich meine jetzt nicht 1-2 Kommentare. Da ging es richtig zur Sache. Vielleicht zur Ergänzung: eine handgemachte Mütze aus 100% Merinowolle kostete 59,00€.

Was mich daran eigentlich so schockiert hat war, dass die Kolleginnen und Kollegen die zuvor so begeistert von meinen Mützen waren, sich nun in eine Welle der Entrüstung stürzten und versuchten mich in Grund und Boden zu argumentieren über die unverschämten Preise.

Ich hatte aber glücklicherweise vorher schon meine Preise gut kalkuliert, ähnlich wie ich es dir hier heute erklärt habe. Deshalb hat mich dieser „Zwischenfall“ ganz und gar nicht beeindruckt und ich habe meine Mützen später gut verkauft. Und zwar genau zu diesem Preis 😊

Produktpreise sind offenbar ein Thema, zu dem jeder etwas zu sagen. Also nur weil du irgendwo mal auf Gegenwind stößt heißt das nicht, dass mit deinem Produktpreis etwas nicht stimmt. Es heißt nur, dass diese Menschen einfach nicht deine idealen Kunden sind.

Also bitte lass dich nicht gleich schon zu Beginn entmutigen. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: sei selbstbewusst und bleib dran. UND mache deine KollegInnen nicht runter, weil dir ihre Preise nicht gefallen. Wir sollten uns gegenseitig Unterstützen und nicht niedermachen!

 

Fazit

Der Produktpreis besteht aus wesentlich mehr, als nur den Materialkosten und der Arbeitszeit. Genauso sollten auch Verpackungskosten, Werbekosten, Arbeitsmittel, Nebenkosten, ein gewisses Risiko und natürlich dein eigener Gewinn berücksichtigt werden.

Handgemachte Produkte haben immer einen besonderen Wert, der sich auch in ihrem Verkaufspreis wiederspiegelt. Deshalb wird der Verkaufspreis für handgemachte DIY-Produkte in der Regel höher liegen, als Massenproduktionsware. Und das ist auch gut so.

Wichtig ist nur, dass du dir auch den Wert deiner eigenen Arbeit bewusst machst und die entsprechenden Produktpreise selbstbewusst umsetzt. Das solltest du zu aller erst für dich selbst tun. Und in zweiter Linie auch in der Verantwortung für die gesamte Community an kreativen CrafterInnen.

Nur gemeinsam können wir ein Bewusstsein für faire Preise in der DIY-Szene schaffen. Und das Argument „Warum soll ich dir das bezahlen, das ist doch dein Hobby“ ist in Wirklichkeit gar kein Argument. Denn warum sollte man Menschen nur bezahlen, wenn sie ihre Arbeit nicht mögen?

Deshalb wünsche ich dir nun viel Erfolg. Wenn du es noch nicht gemacht hast, lade dir gleich meine kostenlose Tabelle zur Preiskalkulation herunter und fang direkt an.

 

Alles Liebe,

P.S. Wie kalkulierst du denn deine Preise?

P.P.S. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich natürlich sehr, wenn du ihn teilst.

Und wenn du mal Kunden haben solltest, die nicht verstehen, warum du deine Produkte zu entsprechenden Preisen verkaufst, darfst du ihnen diesen Artikel selbstverständlich auch gerne schicken. Danach werden sie ein anderes Bild über die Preise handgemachter Produkte haben. 😊

 

Wie du souverän die Preise für deine handgemachten Produkte kalkulierst
Wie du souverän die Preise für deine handgemachten Produkte kalkulierst
Preiskalkulation für handgemachte Produkte - Tabelle zum Ausfüllen
Preiskalkulation für handgemachte Produkte - Tabelle zum Ausfüllen
Preiskalkulation für handgemachte Produkte - Tabelle zum Ausfüllen

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About the Author

Katha Hock ist DIE aufmerksame Unterstützerin für dich und dein DIY-Business. Sie kämpft als "The DIY Woman" dafür, dass Frauen mit ihrem kreativen Business ernst genommen und anerkannt werden; dass sie eine Aufgabe haben und Geld mit dem verdienen können, was ihnen wirklich Spaß macht.

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