Warum du eine Idiotin bist, wenn du deinen Lieblingskunden nicht kennst!

By Katharina Hock | Branding

Jun 24

Was ist eigentlich ein Lieblingskunde?
(in Minute 3:25 startet der Ton)

The DIY Woman - Show

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Ich habe in meinem letzten Artikel schon ein bisschen Salz in die Wunde gestreut und dir, glaube ich, ziemlich deutlich gezeigt, warum du dich spezialisieren musst und was mit deinem DIY-Business passiert, wenn du es nicht tust.

Wenn du gerade überhaupt nicht weiß, wovon ich hier rede, schau dir den Artikel nochmal an: „Geheimtipp: Spezialisierung - Wie du trotz weniger Produkte viel mehr Umsatz machst“.

Das Feedback auf diesen Artikel war echt gigantisch und deshalb lege ich heute noch einen nach!

Wenn du dein DIY-Business nicht bald wieder ad acta legen willst, musst du dich nämlich nicht nur spezialisieren, sondern endlich auch damit aufhören, jedem Menschen dieser Welt deine Produkte verkaufen zu wollen.

Ja ich weiß, es ist eine geile Vorstellung, wenn irgendwann einfach jeder nur noch deine Klamotten trägt und man für deine Bilder sogar die eigene Schwester verkaufen würde. Und vielleicht kommst du sogar auch mal nah dran, aber es werden niemals ALLE deine Produkte haben wollen.

Das schaffen nicht mal Apple, McDonalds und Coca Cola und die gehören zu den 15 größten Marken der Welt! Aber weißt du was? Die wollen das auch gar nicht. Die sind nämlich schlau und verkaufen nicht an alle, sondern an die richtigen.

Und wohin haben sie es damit geschafft? Ich sag’s ja, unter die 15 größten und teuersten Marken der Welt!

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Sei so schlau wie Coca Cola

Also lerne von den Besten und frage dich einmal ganz genau, wer dein/e ideale/r KundIn wäre. An wen genau möchtest du deine spezialisierten Produkte in Zukunft verkaufen?

Ich meine genau… also wirklich GENAU!

Nicht so: Eine Frau, die schöne Sachen mag.
Eher so: Eine Frau im mittleren Alter, bereits Mutter, die viel Wert auf hochwertige haltbare Kleidung legt, die man lange tragen kann, damit die Umwelt weniger belastet wird. Sie hält nicht viel von der Wegwerf-Gesellschaft und versucht deshalb Dinge wiederzuverwerten.

Damit hast du schon den ersten Schritt gemacht, damit deine KundInnen dir bald unmoralische Angebote machen, nur um an deine Produkte zu kommen. Die Schwester verkaufen können sie ja dann immer noch, wenn es damit nicht klappt. ?

Mache deinen Lieblingskunden zum Superstar

So, also hast du dir gut überlegt, wer in Zukunft bei dir einkaufen soll?
Supi dupi… großartig! Denn ab sofort dreht sich alles in deinem DIY-Business nur noch um ihn/sie. Was du produzierst, was du machst, wo du verkaufst, ob du DU oder SIE zu deinen KundInnen sagst, einfach ALLES! Tut mir Leid, du bist raus!

Hä, wie jetzt? Ja, du bist raus. Wenn du bisher einfach immer aus dem Bauch heraus entschieden hast, was du so herstellst und worauf du selbst am meisten Lust hast, dann ist das zwar verständlich, aber ab jetzt Geschichte für dich!

Also jedenfalls dann, wenn du vorhast, nicht selbst deine einzige Kundin zu sein. Denn wieviel genau verdienst du nochmal, wenn du zwar Spaß hast und deine Produkte dir selbst gefallen, aber niemandem sonst? Achso ja, merkste, gelle? ?

Damit du es schaffst, dass auch andere Gefallen an deinen Kreationen finden, musst du wissen, wie sie ticken, worauf sie abfahren, was ihnen gefällt und auch, wo sie ihren Schnickschnack üblicherweise einkaufen z.B. im Laden um die Ecke oder im Onlineshop.

Achso, und kurze Entwarnung vorweg: Das heißt nicht, dass du keinen Spaß mehr bei der Arbeit haben darfst und du jetzt alles hässlich finden wirst, was du herstellst. Aber es heißt, dass du deine Blickrichtung etwas verändern musst! Weg von dir, mehr hin zu deinen KundInnen!

Don’t forget: Deine Freunde sind nicht deine KundInnen!

Wenn du dir nie wirklich überlegst, an wen du deine Produkte verkaufen willst, dann machst du wahrscheinlich ganz automatisch einen Fehler und fragst deine Familie und Freunde um Rat.

Du willst von ihnen wissen, wie sie deine Produkte finden; fragst sie, wieviel sie bereit sind dafür zu zahlen und vielleicht denkst du sogar daran sie um Verbesserungsvorschläge zu bitten. Aber ich sage dir, wie es ist… da fragst du einfach die Falschen!

Deine Familie und deine Freunde sind nicht deine KundInnen, also nicht deine WIRKLICHEN KundInnen. Sie kaufen bei dir, um dich zu motivieren und dich zu unterstützen, was ja auch völlig in Ordnung ist. Dafür sind Freunde ja auch da, oder? Aber auf einem gelegentlichen Freundschafts-Kauf kannst du kein stabiles Geschäft aufbauen.

Dasselbe gilt übrigens auch für deine KollegInnen, die du z.B. aus deiner Handarbeitsgruppe kennst. Auch die sind wahrscheinlich super nett, in ihrem Fach auch kompetent, aber trotzdem nicht deine idealen KundInnen.

Und wenn du die Ratschläge aus deinem Umfeld ernst nimmst und dich danach ausrichtest, hast du am Ende ein Handmade-Business dass deinen KollegInnen gefällt, was deine Freunde halbwegs anspricht, bei dem die Produktpreise viel zu niedrig sind und mit dem du trotzdem einfach nichts verkaufst.

WEITERLESEN: Wenn Produktpreise für dich ein Thema sind, dann lies hier weiter: „Wie du mit zu niedrigen Preisen dein DIY-Business zerstörst“ und eine Schritt-für-Schritt Anleitung zu dem richtigen Preis für dein Produkt, bekommst du hier: „Wie du souverän die Preise für deine handgemachten Produkte kalkulierst“.

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Dein Lieblingskunde ist dein Kompass

Wird dir schon klar, was passiert, wenn du deinen Fokus nicht genau auf die KundInnen richtest, die du eigentlich in deinen Laden bekommen willst?

Du musst deine Arbeit doppelt und dreifach machen. Erst passt du alles an deine Familie und deine Freunde an. Du verkaufst nichts. Mist! Alles nochmal machen!
Dann passt du dein Business an die Tipps und Tricks deiner KollegInnen an. Du verkaufst immer noch nichts. Mist! Alles nochmal machen. Wen fragst du jetzt?

Und an diesem Punkt geben die meisten kreativen Frauen dann auch schon wieder auf und werfen das Handtuch, weil alles so aussichtlos aussieht. Soviel Zeit, ohne Ende Arbeit und so wenige Verkäufe. Dann lassen sie es lieber gleich ganz.

Und das nur, weil sie in die falsche Richtung geschaut haben!

So soll es dir nicht passieren und wenn du jetzt merkst, dass du schon in die Falle getappt bist, dann ist es NIE zu spät, das Ruder nochmal rumzureißen! Überlege dir JETZT, für wen deine handgemachten Produkte sein sollen und wer genau dein/e ideale/r Kundin ist, für und mit wem du am allerliebsten arbeiten möchtest und richte dein Handmade-Business genau danach aus!

Mein Surflehrer hat mir immer gesagt: „In die Richtung, in die du schaust, fährst du. Ob du willst oder nicht! Also schau nicht auf deine Füße, sondern schaue dorthin, wo du ankommen willst!“ Und er hatte definitiv Recht damit. Ich habe es ausprobiert und habe dabei ziemlich viel Wasser geschluckt. ?

Also schaue auch du immer in die richtige Richtung, in die Richtung deiner KundInnen. Im Gegensatz zu mir musst du dabei nicht mal nasse Füße bekommen.

Lieblingskunden ziehen Lieblingskunden an

Ich hoffe ja, du bist längst vollends überzeugt davon, dass du eine/n LieblingskundIn für deine handgemachten Produkte brauchst. Für den ziemlich unwahrscheinlichen Fall, dass du noch nicht ganz sicher bist, kommt hier quasi noch das Sahnehäubchen auf deinem Spagetti-Eis.

Menschen ziehen nämlich Menschen an.
Oder nee, anders: Menschen ziehen gleiche Menschen an!

Jemand kauft etwas bei dir, findet es cool, erzählt es weiter, sein Freund findet: „klingt gut“ und kommt dann auch zu dir. Der Freund kauft etwas, findet es cool, erzählt es weiter, seine Nachbarin findet: „klingt gut“ und kommt auch zu dir. Sie kauft etwas, findet es cool…. Und so weiter!

So oder so ähnlich passiert das auch mit deinem DIY-Business, vorausgesetzt natürlich, du hast so geile Produkte, über die sich das Reden lohnt. Aber davon gehe ich jetzt einfach mal aus. ?

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Aber willst du wirklich, dass die „falschen“ Kundinnen, die z.B. viele Änderungswünsche haben, weil dein Angebot eigentlich für jemand anders gedacht ist oder die über deine Preise verhandeln, weil deine Produkte eigentlich nicht ganz genau das richtige sind, noch mehr „falsche“ KundInnen in deinen Laden bringen?

Bestimmt nicht! Fände ich persönlich auch Mist!

Aber würdest du wollen, das deine perfekte ideale Kundin noch mehr perfekte ideale Kundinnen aus ihrem Umfeld in deinen Laden bringt? Bestimmt schon eher, oder?

Also noch ein Grund mehr, warum die richtige Ausrichtung so wichtig ist, wie die Schwimmweste auf dem Gummiboot. Wenn du schwimmen kannst, kannst du dich auch ohne Schwimmweste über Wasser halten, aber es wird auf die Dauer echt anstrengend. Wenn du mit Schwimmweste ins Wasser fällst, schwimmst du automatisch oben und musst fast nichts dafür tun.

Also ziehe dir jetzt deine persönliche Schwimmweste an und bestimme, für wen und auf wen du dein DIY-Business in Zukunft ausrichtest. Wenn du Unterstützung dabei brauchst ist mein Kurs Besonderheits-Booster genau das richtige für dich. Die Ausrichtung auf deine/n LieblingskundIn ist dort nämlich sogar ein ganz eigenes Modul. Warum? Na weil es so entscheidend ist!

Fazit

Dein DIY-Business wird nur erfolgreich sein, wenn du dir einmal wirklich sehr genau überlegst, wen du mit deinen Produkten überhaupt ansprechen willst und wer genau bei dir kaufen soll!

Wirklich effektiv wird das ganze dann nur, wenn du das auch nutzt, um dein Business tatsächlich nach den Interessen und Wünschen deiner potentiellen Kundinnen auszurichten. „Was soll ich anbieten? Wie soll ich Werbung machen? Wo soll ich am besten verkaufen?“

Mach in Zukunft nicht mehr einfach nur irgendwas. Sondern frage dich vorher: „Erreiche ich damit meine/n LieblingskundIn?“ Oder: „Würde das meine/r LieblingskundIn gefallen?“ Nein? Dann, DAMN IT, lass es!

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Ich komme ja im Allgemeinen sehr gut mit dem Ruf zurecht, dass ich alles weiß und deshalb für jedes DIY-Business, jede individuelle Frage immer aus dem Stehgreif beantworten kann. Ist ja auch so… nicht. *lach*

Tatsächlich ist natürlich JEDES DIY-Business total individuell und braucht immer eine Lösung, die wirklich genau zu dir, deinen Produkten aber vor allem auch zu deinen KundInnen passt.

Also verschwende nicht deine Zeit damit, mir eine ellenlange Nachricht zu schreiben, in der du mir erstmal dein ganzes Businesskonzept erklärst um mich dann zu fragen, was deine KundInnen wohl am besten finden (Ja, ich bekomme wirklich solche Nachrichten).

Sondern unterhalte dich in derselben Zeit lieber mal ausführlich mit deine/r LieblingskundIn und lerne ihn/sie besser kennen! Selber Aufwand aber bestimmt 35facher Effekt. ? ?

Natürlich darfst du mir trotzdem sehr gerne deine Fragen stellen. Es hat ja auch nicht jede Frage etwas mit deinem Lieblingskunden zu tun. Am besten machst du das dann aber in meiner kostenlosen Facebook-Gruppe: The DIY Woman Community. Dann haben nämlich auch alle anderen etwas davon, wenn ich dir eine Antwort schreibe.

Alles Liebe,

P.S. Hast du deine/n LieblingskundIn schonmal definiert? Wenn ja, wie arbeitest du jetzt damit? Verrate es mir gerne in einem Kommentar. ⬇️

About the Author

Katha Hock ist DIE aufmerksame Unterstützerin für dich und dein DIY-Business. Sie kämpft als "The DIY Woman" dafür, dass Frauen mit ihrem kreativen Business ernst genommen und anerkannt werden; dass sie eine Aufgabe haben und Geld mit dem verdienen können, was ihnen wirklich Spaß macht.

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