20 Möglichkeiten, wo du Handgemachtes verkaufen kannst

Katharina Hock/ Mai 3, 2017/ Verkauf/ 10Kommentare

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Du möchtest gerne Handgemachtes verkaufen und fragst dich jetzt, wo du das am besten machst? Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, je nachdem wer deine Kunden sind und wo du diese am besten erreichst. Hier erhältst du eine Übersicht über 20 Möglichkeiten, wo du überall Handgemachtes verkaufen kannst, sowohl online als auch offline.

 

 

Wo du Handgemachtes online verkaufen kannst:

 

1.) Dawanda

DaWanda gehört mit Sicherheit zu den bekanntesten Verkaufsplattformen im DIY-Bereich. Dort findest du sowohl handgemachte Produkte aus den verschiedensten Bereichen wie Bekleidung, Wohnen, Accessoires usw., sowie alle erdenklichen Materialien und viele Anleitungen, mit denen du selbst kreativ werden kannst. Mit wenigen Klicks kannst du hier deinen eigenen Onlineshop eröffnen und deine eigenen handgemachten Produkte verkaufen.

DaWanda
stellt dir die Infrastruktur und verdient dafür an Einstellgebühren und Verkaufsprovisionen. Außerdem hast du die Möglichkeit bei Bedarf Werbemaßnahmen zu buchen.

 

2.) Etsy

Auch Etsy ist ein großer Online-Marktplatz für Handgemachtes. Dort kannst du Handgemachtes verkaufen, genauso wie Vintageartikel, Material und Werkzeug. Ähnlich wie Dawanda finanziert sich Etsy über eine Einstellgebühr sowie eine Transaktionsgebühr und Kosten für die Zahlungsabwicklung. Dich bei Etsy anzumelden und Teil der Community zu werden ist aber kostenlos möglich.

Außerdem habe ich einen kleinen BONUS FÜR DICH! Wenn du deinen Etsy Shop über diesen Link eröffnest, zahlst du für deine ersten 40 Artikel KEINE Einstellgebühr. Also, leg los!

 

3.) Amazon

Um deine Produkte auf Amazon verkaufen zu können, hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst dich entweder als Verkäufer bei Amazon anmelden und deine Artikel im Marketplace verkaufen. Diese Möglichkeit steht allen Interessentinnen offen. Wenn du den Prozess so weit es geht automatisieren möchtest, kannst du gegen einen geringen Kostenbeitrag sogar den Versand deiner Produkte über Amazon abwickeln lassen. Je nachdem wie hoch dein Verkaufsvolumen ist, kannst du zwischen verschiedenen Tarifmodellen wählen.

Außerdem kannst du dich für einen Account bei Handmade at Amazon bewerben. Dafür müssen deine Produkte den Vorgaben von Amazon entsprechen und tatsächlich handgemacht sein. Das musst du innerhalb des Bewerbungsprozesses auch belegen können. Wenn du den Antrag ausfüllst, erhältst du innerhalb einer Woche eine Antwort von Amazon, ob deine Bewerbung akzeptiert wurde.

 

4.) Ebay

Auch wenn du vielleicht nicht zu aller erst an Ebay gedacht hättest, ist ein Ebay-Shop doch auch eine gute Möglichkeit um Handgemachtes verkaufen zu können. Dort wird längst nicht mehr nur mit Gebrauchtwaren gehandelt. Ebay hat sich zu einem Onlineshop mit großer Auswahl entwickelt. Je nachdem wie viele Produkte du pro Monat verkaufen möchtest, gibt es auch hier verschiedene Shopmodelle zur Auswahl, für deren Nutzung du einen bestimmten monatlichen Festpreis zahlst.

 

5.) Andere Online Plattformen

Außerdem kannst du auch hier Handgemachtes verkaufen. Stöbere doch einfach mal und schaue, ob dich eine der Seiten anspricht.

https://www.palundu.de/

https://www.vondir.de/

https://www.ezebee.com/

 

 

Du möchtest gerne Handgemachtes verkaufen und fragst dich jetzt, wo du das am besten machst? Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, je nachdem wer deine Kunden sind und wo du diese am besten erreichst. Hier erhältst du eine Übersicht über 20 Möglichkeiten, wo du überall Handgemachtes online verkaufen kannst.

 

6.) Facebookgruppen

Auch wenn es sich bei Facebook klassischerweise nicht um eine Verkaufsseite handelt, lohnt sich auch hier der Blick über den Tellerrand. Auf Facebook gibt es Gruppen zu allen erdenklichen Themen. Darunter sind auch viele Verkaufsgruppen. Stöbere doch einfach mal ein bisschen, welche Gruppen du zu deinem thematischen Umfeld finden kannst und schaue, ob dort nicht auch die ein oder andere Verkaufsgruppe dabei ist, in der du deine handgemachten Produkte anbieten kannst. Aber nicht vergessen: Bei dem gewerblichen Verkauf über Facebook musst du dich auch zwingend an die gesetzlichen Vorgaben halten. Mehr darüber kannst du hier nachlesen.

Außerdem hast du in deinem Facebookprofil die Möglichkeit auf andere Shopseiten zu verlinken. Wenn du ein bestehendes Shopsystem wie z.B. Dawanda nutzt, kannst du den Shop sogar so einbinden, dass er direkt in deinem Profil angezeigt wird und deine Kunden auch direkt dort bestellen können.

 

7.) Ravelry

Ravelry ist für dich dann interessant, wenn du selbstgeschriebene Häkel- und Strickanleitungen verkaufen möchtest. Dann kannst du das über diese Seite tun. Du findest dort aber außerdem auch eine aktive Community, innerhalb der du dich mit anderen kreativen Köpfen austauschen kannst. Und du kannst natürlich in den vielen tollen Anleitungen stöbern, die andere UserInnen bereits vor dir eingestellt haben.

 

8.) Makerist

Makerist möchte ich eigentlich nur der Vollständigkeit halber nennen. Du kannst hier in dem Sinne nicht verkaufen, aber es werden ab und zu Mitglieder für das Makeristteam gesucht. Wenn du also selbst gerne Anleitungen schreibst, Trainerin werden möchtest oder dich anders bei Makerist einbringen möchtest, kannst du ein Auge auf die Stellenanzeigen behalten.

 

9.) Selbstgehosteter Onlineshop

Ein eigener Onlineshop eignet sich natürlich auch denkbar gut, um Handgemachtes und/oder Anleitungen zu verkaufen.

Du kannst dafür zwischen verschiedenen Open-Source Shopsystemen wie Shopware, Oxid, Magento oder xt:Commerce wählen. Um einen solchen Shop aufzusetzen kann es erforderlich sein, dass du dir einen externen Dienstleister oder jemanden mit guten Programmierkenntnissen suchst, der dich dabei unterstützt.

Eine gute Möglichkeit, die du auch selbst ohne externe technische Hilfe Umsetzen kannst, ist ein Woocommerce Shop auf deiner selbstgehosteten WordPress Seite. Bei einem selbstgehosteten Shop musst du im Gegensatz zu einem gemieteten Baukastensystem selbst darauf achten, dass dein Shop dem deutschen Recht entspricht. Für Woocommerce können dir die Plugings WooCommerce Germanized oder Woocommerce German Market dabei helfen.

Bevor du fragst: Ich kann aus eigener Erfahrung One als Hoster empfehlen. Weil ich selbst von One so überzeugt bin, habe ich hier EINEN BONUS FÜR DICH. Wenn du dich über diesen Link anmeldest, sparst du noch einmal zusätzlich 8,00€ im ersten Jahr und kannst den tollen Service zu einem super Preis genießen.


 

10.) Gemieteter Onlineshop

Du kannst deinen Onlineshop aber auch über Baukastensysteme wie z.B. Jimdo, Shopify, Wix etc. erstellen. Das geht schnell, ohne Programmierkenntnisse und in der Regel garantieren die Anbieter einen Shop, der immer der aktuellen Rechtslage entspricht.

 

11.) Bestehender Shop, der die eigenen Produkte aufnimmt

Abschließend hast du natürlich noch die Möglichkeit einen bestehenden Onlineshop zu finden, der bereit ist, deine Produkte in das Sortiment mit aufzunehmen. Wenn du in deinem Umfeld gut vernetzt bist kennst du ja vielleicht jemanden, der dafür in Frage kommen könnte.

 

 

Wo du Handgemachtes offline verkaufen kannst:

Natürlich musst du deine Produkte nicht online verkaufen. Auch offline hast du die Möglichkeit deine Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen. Einige Möglichkeiten verrate ich dir hier.

 

12.) Eigener Laden

Ein eigener Laden ist natürlich eine Möglichkeit Handgemachtes zu verkaufen. Allerdings solltest du hier auf jeden Fall die Kosten-Nutzen-Rechnung anschauen und überlegen, ob sich diese Option für dich überhaupt lohnt, wenn du deine Produkte nur nebenbei verkaufen möchtest. Ein Ladengeschäft muss einen gewissen Umsatz machen, um alle Ausgaben wieder einzunehmen; er muss während der regulären Öffnungszeiten immer besetzt sein usw.

Es ist eine Möglichkeit deine handgemachten Produkte zu verkaufen, die du dir aber vorher gründlich durch den Kopf gehen lassen solltest.

 

13.) Mietregale, Mietfächer, Kleiderbügel

Natürlich muss es nicht gleich ein ganzer Laden sein. Es gibt inzwischen immer mehr Läden in denen du dir einzelne Regale oder Regalfächer oder auch einzelne Kleiderbügel mieten kannst, um dort deine Produkte anzubieten. Die Dauer und die Kosten variieren hier von Geschäft zu Geschäft. Hör dich am besten mal um, welche Angebote es in deiner Nähe gibt.

 

14.) An bestehenden Laden verkaufen

Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, dass du deine Produkte an einen bestehenden Laden verkaufst. Hier gibt es verschiedene Varianten. Entweder du verkaufst eine bestimmte Anzahl deiner Produkte zu einem festen Preis oder du handelst mit dem/der Ladenbesitzerin aus, dass er/sie deine Produkte auf Kommission anbietet. Wenn du deine Produkte zu einem festen Preis verkaufst, hast du sofort Geld verdient und musst dich um nichts weiter kümmern. Allerdings möchten die HändlerInnen auch noch etwas an deinen Produkten verdienen und werden dir deshalb wohlmöglich nicht den vollen Preis zahlen wollen bzw. können.

Wenn du deine Produkte auf Kommission anbietest, kannst du den Preis eventuell etwas höher ansetzen, weil die LadenbesitzerInnen kein Risiko haben auf den übriggebliebenen Stücken sitzen zu bleiben. Allerdings musst du so auch mit ihnen in Kontakt bleiben und ggf. deine Produkte wieder zurück nehmen, wenn sie sich nicht gut genug verkaufen.

 

15.) Regionale Märkte

Eine weitere Möglichkeit ist es, auf regionalen Märkten zu verkaufen wie z.B. auf dem Ostermarkt, Herbstmarkt, Weihnachtsmarkt usw. Dort gibt es teilweise auch die Möglichkeit einen Stand zu mieten und Handgemachtes zu verkaufen. Es ist immer gut, wenn du selbst schon einmal auf dem entsprechenden Markt warst und weißt, wie es dort aussieht, wie die Gegebenheiten sind, wo sich die Stände befinden und wie sie aussehen und welches Publikum den Markt normalerweise besucht.

All das ist wichtig um zu beurteilen, ob sich der Markt wirklich für dich und den Verkauf deiner handgemachten Produkte eignet.

 

Du möchtest gerne Handgemachtes verkaufen und fragst dich jetzt, wo du das am besten machst? Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, je nachdem wer deine Kunden sind und wo du diese am besten erreichst. Hier erhältst du eine Übersicht über 20 Möglichkeiten, wo du überall Handgemachtes offline verkaufen kannst.

16.) Volksfeste/Veranstaltungen

Nicht nur die klassischen Märkte sind interessant. Auch während Volksfesten, der Kirmes usw. sieht man immer wieder mal Stände, an denen Kunsthandwerk verkauft wird. Erkundige dich einfach mal, welche Gelegenheiten es in deiner Umgebung gibt. Wie schon gesagt solltest du dich auch in diesem Fall vorher so gut wie nur möglich über die Verkaufsmöglichkeit informieren.

Um den größtmöglichen Erfolg zu haben, sollte dein Angebot besonders gut auf die Zielgruppe passen. Wenn du auf dem Sommerfest bei 32 Grad warme Wollschals verkaufst, wirst du vermutlich weniger Umsatz machen, als wenn du dieselben Produkte im Winter auf dem Weihnachtsmarkt anbietest.

 

17.) Flohmarkt

Theoretisch kannst du auch auf Flohmärkten Handgemachtes verkaufen. Hier solltest du vorher aber unbedingt die Teilnahmebedingungen lesen. Nicht überall ist es erlaubt Neuware zu verkaufen. Wenn es erlaubt ist, stellt es aber eine weitere Verkaufsmöglichkeit dar.

 

18.) Designmärkte/Handwerkermärkte

Neben oben genannten Märkten gibt es auch Designmärkte oder Handwerkermärkte, bei denen es insgesamt vorrangig um den Verkauf handgemachter Produkte geht. Die Standgebühren können hier etwas höher ausfallen und du musst dich wahrscheinlich bewerben, um einen Standplatz zu erhalten. Für die entsprechenden Anmeldebedingungen, musst du dich bei dem jeweiligen Veranstalter informieren. Eine Übersicht findest du z.B. hier und hier.

 

19.) Direktvertrieb

Du kennst den Direktvertrieb bestimmt von Vorwerk, Tupperware und anderen erfolgreichen Unternehmen.

Je nachdem welche Produkte du verkaufen möchtest, kannst du dir überlegen, deine Produkte ebenfalls über diesen Weg anzubieten.

Der Direktvertrieb lebt vom persönlichen Kontakt und eignet sich besonders für dich, wenn du als Person auch irgendwie Teil des Produkts bist oder du mit deiner Persönlichkeit ganz besonders überzeugen kannst. Außerdem hat es den Vorteil, dass du deine Produkte nicht nur zeigen sondern auch „vorführen“ und erklären kannst. Du kannst mit deinen zukünftigen KundInnen in direkten Kontakt kommen.

Außerdem kaufen Menschen gerne das, was sie von Freunden empfohlen bekommen haben. Du solltest also auch bei dieser Möglichkeit prüfen, ob sie sich vielleicht für dich und deine besonderen Produkte eignet.

 

20.) Nur Mundpropaganda und nur auf Anfrage

Zu guter Letzt kannst du auch lediglich Auftragsarbeiten anfertigen, die persönlich bei dir bestellt werden. Dein Geschäft lebt dann von Mundpropaganda und davon, dass deine potentiellen KundInnen direkt auf dich zukommen und dein Produkt ganz gezielt nachfragen.

 

Fazit

Nun habe ich dir eine ganze Reihe an Verkaufsmöglichkeiten für deine handgemachten Produkte vorgestellt. Wichtig ist, dass du für dich ganz individuell überlegst, welche Möglichkeit sowohl zu dir und deinen Produkten, als auch zu deinen potentiellen KundInnen am besten passt.

Allerdings möchte ich dir auch ans Herz legen, ab und zu mal etwas Neues auszuprobieren, denn wenn du neue Ziele erreichen möchtest, musst du neue Wege gehen.

Und jetzt wünsche ich dir viel Erfolg und LEG LOS!

 

Alles Liebe,

P.S: Wo verkaufst du bisher und welche Erfahrungen hast du dabei gemacht?

P.P.S: Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich natürlich sehr, wenn du ihn teilst 🙂

 

Du möchtest gerne Handgemachtes verkaufen und fragst dich jetzt, wo du das am besten machst? Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, je nachdem wer deine Kunden sind und wo du diese am besten erreichst. Hier erhältst du eine Übersicht über 20 Möglichkeiten, wo du überall Handgemachtes verkaufen kannst, sowohl online als auch offline.
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10 Kommentare

  1. Hallo,

    ich bin zwar nicht im DIY Gewerbe aber deine Infografiken finde ich klasse und wenn ich mal ein Geschenk suche, dann kann ich dort auf den Plattformen schauen. Toller Artikel.

    Viele Grüße

    1. Lieber Stephan,
      es freut mich sehr, wenn dir meine Grafiken gefallen und du etwas daraus mitnehmen kannst, obwohl du aus einem anderen Bereich kommst.

      Liebe Grüße
      Katha

  2. Vielen Dank für diesen sehr informativen Beitrag!
    Ich schwenke selbst derzeit vom Verkauf handgemachter Sachen über zum Erstellen von Schnittmustern und Nähanleitungen. Außerdem blogge ich und nehme deinen Beitrag gern in meine nächsten „Crafting Linktipps“ auf :).

    Lieber Gruß,
    Sonja

    1. Liebe Sonja,
      ich freue mich sehr, wenn dir mein Artikel weiterhelfen konnte.
      Der Verkauf von Anleitungen ist auf jeden Fall eine sehr interessante Sache. Schließlich kannst du hier problemlos die Anzahl der Verkäufe erhöhen, ohne dass du unmittelbar mehr Arbeit damit hast. Anders als bei einem physischen handgemachten Produkt. Deshalb sind Onlineprodukte auf jeden Fall eine tolle Ergänzung. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

      Liebe Grüße
      Katha

  3. Servus,
    ja das passt total. Ich habe für Verwandte zwei Shops mit WooCommerce gebaut und wie von allein kommt dort nebenher Geld rein. Die Offline-Präsenz auf den richtigen Anlässen und ein Verweis auf die Online-Präsenz, schon kommen da 200-500 Euro extra im Monat rein für das kleine Hobby. Die bekommen den Blog-Post hier mal gleich von mir 🙂 Vielen Dank für die Inspiration!

    1. Wow, toll, dass das bei euch so gut funktioniert. Dann wünsche ich euch auch weiterhin viel Erfolg mit dem Shop.

      Liebe Grüße
      Katha

  4. Liebe Katha,
    deine Sammlung von Tipps ist sehr hilfreich! Bei dem Gedanken an das Verkaufen von Selbstgemachten stellt sich für mich aber vor allem folgende Frage: Ist ein Preis marktfähig, bei dem ich auch noch entsprechend verdiene? Produkte die ich in Handarbeit selbst herstelle, benötigen ja unglaublich viel Zeit, sodass ein Preis auch sehr hoch sein müsste. Was ist deine Erfahrung dazu? Ich würde mich sehr freuen über dein Feedback!
    Zweite Anmerkung: Die Idee mit dem Direktvertrieb ist zwar super gut (genau geeignet für hochwertige Produkte) aber das erfordert schon einen riesen Aufwand. Du musst ja dann ein System erstellen für das ganze Vergütungssystem! Das musst du dann machen lassen und ist natürlich eine wahnissins Investition! Das kann man nicht einfach mal nebenbei aufziehen. Liebe Grüße von Caro

    1. Liebe Caro,
      das sind zwei sehr wichtige Punkte, die du ansprichst.

      Es ist meiner Meinung nach auf jeden Fall möglich einen entsprechenden Preis für handgemachte Produkte aufzurufen und damit trotzdem marktfähig zu sein. Wenn dem nicht so wäre, würde ich mein Herzblut nicht darauf verwenden, Frauen zum Verkauf ihrer Produkte zu ermutigen ?

      Dass man nicht immer und überall jedes Produkt verkaufen kann, sollte dabei klar sein. Es macht deshalb Sinn sich zu überlegen, an wen man verkaufen möchte, wo man diese Kunden am besten erreicht und welcher Vertriebsweg dafür geeignet ist. Du wirst ein Gemälde für mehrere Tausend Euro wahrscheinlich nicht auf dem Weihnachtsmarkt im örtlichen Altenheim verkaufen können. In einer Kunstgalerie, die von entsprechenden InteressentInnen besucht wird, aber möglicherweise schon. In der Kunstgalerie brauchst du aber nicht mit selbstgenähten Körnerkissen ankommen, die Damen und Herren auf dem Weihnachtsmarkt würden sich aber möglicherweise darüber freuen.

      Wenn du deine Produkte an einem ungeeigneten Ort oder zu einem ungeeigneten Zeitpunkt anbietest und niemand kauft, kann das frustrierend sein. Es heißt, wie das Beispiel zeigt, aber noch nicht, dass deine Produkte zu dem entsprechenden Preis nicht zum Verkauf geeignet sind.

      Abgesehen davon sollte man meiner Meinung nach sowieso nicht versuchen über den Preis zu konkurrieren. Versuche nicht mit dem günstigsten Angebot zu überzeugen, sondern mit dem größten Wert. Konzentriere dich darauf ein wirklich gutes hochwertiges Produkt herzustellen, das durch seine Qualität und seinen Nutzen überzeugt.
      Denn stell dir mal vor: Anna verkauft die billigsten Weihnachtskugeln, Sabine verkauft die besten. Wer wärst du jetzt wohl lieber? ?

      Mit deiner Anmerkung zum Direktvertrieb hast du natürlich Recht, wenn wir von einem großen Vertriebssystem sprechen. Ich halte aber besonders im Kontext eines eigenen (nebenberuflichen) DIY-Business auch den 1-Frau-Direktvertrieb für ein gut umsetzbare Präsentations- und Verkaufsmöglichkeit. Es möchte ja nicht jede Frau gleich von 0 auf 100 gehen.

      Liebe Grüße
      Katha

  5. Danke für deine tolle Aufstellung und die vielen Infos.
    Ich muss mich da jetzt mal durcharbeiten und schauen, was für mein Produkt geeignet ist.
    Aktuell verkaufe ich nur über meinen eigenen Onlineshop und möchte aber sichtbarer werden.
    LG Eva

    1. Liebe Eva,
      vielen herzlichen Dank dafür. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

      Liebe Grüße
      Katha

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